Kampagne gegen weitere Ganztagesschulen

Stadtrat Julien Ferrat mit dem Plakat der Kampagne gegen weitere Ganztagesschulen

[Pressemitteilung vom 1. Oktober 2018]

Die Mannheimer Volkspartei (MVP) startet eine Kampagne gegen die Bildungspolitik der Mannheimer Stadtverwaltung. Kernkritikpunkt ist, dass vorrangig in verbindliche Ganztagesschulen investiert wird. Dies bedeutet konkret, dass die Schüler den Nachmittag bis 16:00 Uhr in der Schule verbringen müssen – egal, ob die Eltern dies wünschen oder nicht. Mit 500 Plakaten will die MVP die Bürger über die Pläne der Stadtverwaltung informieren.

„Der Lobbyismus der Fremdbetreuungsindustrie zu Lasten der Kinder und Eltern ist in vollem Gange. Die Belange der Familien spielen in der Wahrnehmung der Stadtverwaltung keine Rolle. Die freiwillige und flexible Nachmittagsbetreuung wird schrittweise von der Stadt Mannheim abgeschafft. Dies hat inzwischen schon totalitäre Züge“, kritisiert Stadtrat Ferrat.

Zu diesem Themenkomplex hat Stadtrat Ferrat eine Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Hierbei bemängelt die MVP die Schwerpunktsetzung der Stadt Mannheim. „Die Ganztagesschule nach nordkoreanischem Vorbild raubt den Kindern ihre unbeschwerte Kindheit. Offenbar versucht das Dezernat III der Stadt Mannheim der Demokratischen Volksrepublik Korea nachzueifern und die DVRK sogar zu überbieten“, so Ferrat.